Dienstag, 2. April 2013

In eigener Sache: Abschied aus der medienpädagogischen Beratung

Nach über zehn Jahren Arbeit in Beratungszusammenhängen bin ich in den letzten Wochen zu dem Entschluss gekommen, dass jetzt mal wieder etwas Neues kommen darf. Ich werde daher meine Mitarbeit in der medienpädagogischen Beratung des NLQ zum Ende dieses Schuljahres ausklingen lassen. Der Medienpädagogik bleibe ich weiter verbunden, mein Engagement wird sich in Zukunft aber stärker auf die Arbeit vor Ort konzentrieren.
Allen Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich zu tun hatte, möchte ich auch auf diesem Weg für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren sehr herzlich danken!

Montag, 16. April 2012

Niedersächsische Schulmedientage 2012


Auch in diesem Jahr finden in Niedersachsen wieder Schulmedientage an verschiedenen Standorten statt:


  • Göttingen: 26. September 2012
  • Hannover: 10. Oktober 2012
  • Verden: 17. Oktober 2012
  • Osnabrück: 7. November 2012
  • Wolfsburg: 14. November 2012


Die Schulmedientage 2012 widmen sich dem Lernen mit und über Medien in der Schule und den vorschulischen Bereichen. Vorträgen, Workshops und Ausstellungen vermitteln Ihnen kreative und phantasievolle Anregungen für die Gestaltung von Unterricht und Schulleben. Mit Informationen, Projekten, Filmen, Musik und vor allem viel Spaß aus der konkreten Arbeit laden die Schulen zum Mitmachen, Übernehmen und Weiterentwickeln ein.



Vorrangiges Ziel ist es, die Schulen und Einrichtungen der Medienbildung in der Region zu vernetzen und so das Potenzial der medienpädagogischen Arbeit an Schulen öffentlich zu präsentierten und zum Austausch von Erfahrungen anzuregen.
Wie schon in den Jahren zuvor werden auch in diesem Jahr die Schulmedientage wieder vom Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesmediananstalt (NLM), dem Verein n-21, den kommunalen Medienzentren in Niedersachsen und lokalen Kooperationspartnern durchgeführt.

Dienstag, 20. März 2012

EduCamp Köln 2012: Bring your own device


Am Wochenende war ich zum 2. Mal in meinem Leben auf einem EduCamp (#ecco12), dieses Mal in der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln. Wie schon vor einem Jahr in Bremen war ich wieder sehr angetan von der Organisationsform und vom gesamten Ablauf der Veranstaltung.
Gut gelaunt und ausgestattet mit vielen neuen Eindrücken und Anregungen für den beruflichen Alltag trat ich am Sonntag den Heimweg zurück nach Braunschweig an. 

Für alle, die nicht wissen, was ein EduCamp ist, hier ein kleines Erklärvideo, gestaltet von Ralf Appelt (@ralfa):
Was ist eigentlich ein EduCamp from Ralf Appelt on Vimeo.

Einen lebhaften Eindruck vom EduCamp in Köln vermittelt auch ein Beitrag von d-radio, den man hier noch einmal anhören kann.

Was die Inhalte der Tagung angeht, so war für mich die Session zum Thema "Bring your own device" (BYOD), moderiert von Richard Heinen (@richard_he) und Mandy Rohs (@mschiefner), besonders interessant.  Die beiden stellten das Projekt "School IT Rhein Waal" vor, bei dem Schülerinnen und Schüler mit ihr privaten digitalen Geräten im Unterricht arbeiten.
Erst vor kurzem hat sich meine eigene Schule, die IGS Volkmarode, dazu entschlossen, vorerst keine Tablet-Profilklasse einzurichten. Der BYOD-Ansatz ist deshalb auch für mich persönlich ausgesprochen spannend, da er eine Perspektive bietet digitale Medien mithilfe von schülereigenen Geräten im Unterricht etablieren zu können.
Ein interessantes Modellprojekt mit dem Titel "1to1 Computing mit Geräten der Lernenden im Unterricht" startet demnächst in der Schweiz. Weiterführende Informationen zu diesem Vorhaben findet man hier.
Um die Vernetzung der Interessierten und den Informationsfluss zu verbessern, habe ich eine Internet-Seite eingerichtet, auf der regelmäßig aktuelle Berichte zum Thema "BYOD & Education" vorgestellt werden. Die Adresse lautet http://www.scoop.it/t/byod-edu.

Weblinks zum Thema "Bring your own device":



Samstag, 21. Januar 2012

SPIEGEL online: Kampf ums Klassenzimmer


Zitat aus SPIEGEL online vom 20.01.2012:

[...] Der Tablet-Lehrer André Spang sagt: "Bald kann sich niemand mehr am Schulbuch festhalten". Er weiß, wovon er spricht. In der Kölner Kaiserin-Augusta-Schule kombiniert der Musiker traditionelles Instrumentenlernen mit den Möglichkeiten des Tablet-Computers. Die Schüler haben bei ihm über die verschiedenen Apps eigene Stücke komponiert, arrangiert und produziert.
Sein Braunschweiger Kollege Ulf Blanke sagt, die digitale Technik sei kein Selbstzweck. "Für mich sind die IT-Lerngeräte interessant, weil ich damit das traditionelle Lernen verändern kann. Man kommt weg davon, dass man als Lehrer in 30 Leute hineinspricht. Künftig sollen die Schüler mehr untereinander kommunizieren." Das heißt nicht, dass sich Lehrer und Schüler nicht mehr von Angesicht zu Angesicht im Unterricht begegnen. Aber die Möglichkeiten der Schüler, über Wikis und Blogs gemeinsam zu lernen - und dabei trotzdem individuell zu arbeiten, wird erst durch Computer und Cloud möglich. Das virtuelle Klassenzimmer ist groß.[...]

Quelle: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,809908,00.html 

Donnerstag, 19. Januar 2012

taz: Apple und das Schulbuch


Zitat aus der taz vom 18.01.2012:
Der deutsche Lehrer Ulf Blanke war gerade bei einem pädagogischen Seminar von Apple - und er beschreibt genau dies als die Zukunft des Lernens: eine ganz andere als mit einem Schulbuch, weil die Schüler nun in der Lage seien, mit einem eigenen Gerät ihr Lernen und ihre Texte zu individualisieren. Als Zerstörung empfindet Blanke, der an einer Braunschweiger Gesamtschule arbeitet, das nicht. Im Gegenteil, er freut sich über Apples Initiative: "Manchmal wünscht man sich als technikaffiner Lehrer, dass jemand vorprescht und was in Gang setzt. Es war auch zu erwarten, dass da was kommt."
An Blankes Schule gibt es seit ein paar Monaten ein Projekt mit Tablet-PCs. Allerdings muss niemand erwarten, dass diese Nur-Bildschirm-Computer, die uralten Schiefertafeln zumindest in der Größe ähneln, das Lernen gleich auf den Kopf stellen. Das gehe behutsam vor sich, schildert der Lehrer. Man muss erst fach- und kollegenweise erkunden, wo und wie sich der Einsatz bewährt - und wo nicht.
Quelle: http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2012%2F01%2F18%2Fa0134

Montag, 16. Januar 2012

Bericht vom Apple Education Leadership Summit 2012 in London


Am 10. und 11. Januar hat in London der Apple Education Leadership Summit 2012 stattgefunden. Ich hatte das Glück, am 2. Tag der Veranstaltung (mit dem Schwerpunkt "Sekundarstufe") teilnehmen zu können.

Unabhängig davon, dass London immer eine Reise wert ist, war der Besuch bei Apple für mich sehr interessant. Absolut beeindruckt war ich zum einen vom Ambiente des Tagungshotels (St. Pancras Renaissance Hotel London), zum anderen davon, wie professionell die Veranstaltung geplant und durchgeführt worden ist. Dazu gehörte zum Beispiel, dass jeder der weit über hundert Teilnehmer für die Zeit der Veranstaltung ein kostenloses iPad gestellt bekommen hat. Solche Bedingungen wünschte sich mancher Anwesende auch für die nächste Lehrerfortbildung ...

Neben einer speziellen App, die wichtige Informationen zum Veranstaltungsverlauf lieferte, war auf dem iPad eine große Einzahl von Anwendungen aus dem Bildungsbereich installiert. Leider reichte die Zeit nicht aus, um tatsächlich alle Programme auszuprobieren. Deshalb habe ich zumindest Screenshots von den verschiedenen Homescreens gemacht, damit man sich auch später noch einen Eindruck von den Apps verschaffen kann.





Sehr erfreulich war aus meiner Sicht, dass es Apple offenkundig nicht darum ging, eine reine Werbeveranstaltung abzuhalten. Der Schwerpunkt lag tatsächlich auf der Vermittlung von konkreten Anregungen und unterrichtspraktischen Beispielen. Meine persönlichen Highlights waren dabei die Vorträge von Ewan McIntosh und Abdul Chohan, die beide auf beeindruckende Art und Weise demonstrierten, welches Potenzial digitale Geräte in Schülerhänden entfalten können.




Wenn es darum geht, ein Fazit der Veranstaltung in London zu ziehen, so steht für mich im Vordergrund, dass die vielen gesammelten Eindrücke und Informationen mich in meiner Einschätzung bestärkt haben, dass in der Schule von morgen Schülerinnen und Schüler über ein digitales Lernwerkzeug verfügen werden.  Dieses Lernwerkzeug kann ein Notebook, Netbook, Tablet oder Smartphone sein -  wichtig ist vor allem, dass es sich um ein persönliches, individualisierbares Gerät handelt. Nur mit einer solchen 1:1-Ausstattung wird es aus meiner Sicht im digitalen Zeitalter zu einer wirklich nachhaltigen Veränderung des Lernens kommen.