Am 10. und 11. Januar hat in London der Apple Education Leadership Summit 2012 stattgefunden. Ich hatte das Glück, am 2. Tag der Veranstaltung (mit dem Schwerpunkt "Sekundarstufe") teilnehmen zu können.
Unabhängig davon, dass London immer eine Reise wert ist, war der Besuch bei Apple für mich sehr interessant. Absolut beeindruckt war ich zum einen vom Ambiente des Tagungshotels (St. Pancras Renaissance Hotel London), zum anderen davon, wie professionell die Veranstaltung geplant und durchgeführt worden ist. Dazu gehörte zum Beispiel, dass jeder der weit über hundert Teilnehmer für die Zeit der Veranstaltung ein kostenloses iPad gestellt bekommen hat. Solche Bedingungen wünschte sich mancher Anwesende auch für die nächste Lehrerfortbildung ...
Neben einer speziellen App, die wichtige Informationen zum Veranstaltungsverlauf lieferte, war auf dem iPad eine große Einzahl von Anwendungen aus dem Bildungsbereich installiert. Leider reichte die Zeit nicht aus, um tatsächlich alle Programme auszuprobieren. Deshalb habe ich zumindest Screenshots von den verschiedenen Homescreens gemacht, damit man sich auch später noch einen Eindruck von den Apps verschaffen kann.
Sehr erfreulich war aus meiner Sicht, dass es Apple offenkundig nicht darum ging, eine reine Werbeveranstaltung abzuhalten. Der Schwerpunkt lag tatsächlich auf der Vermittlung von konkreten Anregungen und unterrichtspraktischen Beispielen. Meine persönlichen Highlights waren dabei die Vorträge von Ewan McIntosh und Abdul Chohan, die beide auf beeindruckende Art und Weise demonstrierten, welches Potenzial digitale Geräte in Schülerhänden entfalten können.
Wenn es darum geht, ein Fazit der Veranstaltung in London zu ziehen, so steht für mich im Vordergrund, dass die vielen gesammelten Eindrücke und Informationen mich in meiner Einschätzung bestärkt haben, dass in der Schule von morgen Schülerinnen und Schüler über ein digitales Lernwerkzeug verfügen werden. Dieses Lernwerkzeug kann ein Notebook, Netbook, Tablet oder Smartphone sein - wichtig ist vor allem, dass es sich um ein persönliches, individualisierbares Gerät handelt. Nur mit einer solchen 1:1-Ausstattung wird es aus meiner Sicht im digitalen Zeitalter zu einer wirklich nachhaltigen Veränderung des Lernens kommen.








3 Kommentare:
Mein Neid ist dir gewiss, Ulf. Ich erwarte morgen Berichte. :)
@halfman "Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung." Wilhelm Busch
Woha! Supertolle Programme! Ich bin echt froh, jetzt auch mit dem Ipad arbeiten zu können.
Ein paar davon teste ich ganz, ganz sicher!
Nächstes Thema in Sachunterricht/Kl.4: "Mein Körper", Erarbeitung mit der Kombination aus Smartboard und Ipad....
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